Das Ladenlokal in der Düsseldorfer Altstadt ist hell erleuchtet. An den Wänden hängen Testdrucke, Layouts, Moods. Im Gang stehen Kisten mit Papierbögen. Zwei Dutzend Frauen und Männer mit Notebooks sitzen konzentriert an den Arbeitstischen oder haben es sich zum Nachdenken auf Lounge-Möbeln gemütlich gemacht. Es ist warm und aus der offenen Küche riecht es nach Essen.
Die offene Galerie mit ihren drei Ebenen lädt zu Teamarbeit in Kleingruppen ebenso wie zur Diskussion im Plenum ein. Die kurzen Wege und der kooperative Arbeitsstil brechen mit Bekanntem. Das ist gewollt und Teil des Konzeptes. In nur einer Woche entsteht hier ein Magazin zum Reformationsjubiläum mit Impulsen und Gedanken junger Kreativer, darunter fortgeschrittene Studierende und Berufseinsteiger.