Pressemitteilung

Unterwegs zwischen Himmel und Erde

  • 25.09.2017

„… und er führte sie auf einen hohen Berg“ – so lautete das Motto dieses Pilgerweges, der dritte, der gemeinsam zum Reformationsjubiläum vom Kleeblatt, wie sich die vier Kirchenkreise nennen, veranstaltet wurde. „Mir fällt das Gehen bergan ziemlich schwer“, meinte Helga Seifert aus Jülich. Mit 81 war sie die älteste Teilnehmerin des Pilgerweges. „Doch ich muss mich anstrengen und etwas für meine Kondition tun. Ich möchte schließlich weiterhin mit meinen Enkeln unterwegs sein.“

Auf dem Weg in die Höhe gab es Stationen zum Innehalten, zum Hören, Singen und Beten. Pilgern ist auch „Beten mit den Füßen“. Gedankenanstöße, jeweils passend formuliert für die nächste Etappe, begleiteten die Gruppe. Warum gehe ich mit? Was bedeutet Glauben für mich? Welche Erinnerungen prägen mein Leben? Wo gab es Wolken und Schatten in meinem Leben? Und wo Licht und Sonnenstrahlen?

Passend zum Aufstieg und den Stationen veränderte sich das Wetter. Die Sonne wurde immer stärker, vertrieb den Nebel. Nach zwei Stunden erreichte die Gruppe das Gipfelkreuz. Empfangn mit Posaunen und Trompetenklang.